News
Red Bull Human Trailers

HUMAN TRAILERS ist eine romantische Komödie, in der 10 stattliche Männer, 1 Luxux-SUV, 2 Waverunners, ein Ford Transit mit 12 Plätzen, ein grosser Anhänger, 2 Winches und ein grosser, aufblasbarer Wal namens „Shamoo“ mitspielen.
Eine Reise, ein Lifestyle und ein Wakeskate, ein Leben wie manche von uns nur davon träumen...
Mit am Start Justin Sweeney und Ivan Mennim, eines der Glanzlichter des Wakeskating. Der Plan war es, die besten Wakeskater der Welt, auf einer Tour durch Neuseeland (von Auckland bis nach Queenstown), mit zu nehmen.
Das Abenteuer begann mit der Ankunft von Aaron Reed, aus Claremont, Florida. Dank seiner frühen Anreise wurde die Zeit gleich mit Justin genutzt, um die nötigen Rails zu bauen, die auf dem Trip eine wichtige Rolle spielen würden.
Am folgenden Tag wurde die Ankunft von Jim Leatherman, DVS-Team-Manager; Thomas Horrell, Pionier der Wakeskate Industrie und einer der progressivsten Botschafter des Sports; Brian Grubb, Red Bull Athlet und vermutlich der am meisten ausgezeichnete Rider der Welt; Josh McWilliams, Fuel TV Filmer und Josh Letchworth, wahrscheinlich der Top Wake Photograph weltweit, Seelendieb und einer der besten Kerle um mit ihm 2 Wochen Urlaub aus dem Koffer zu verbringen, gefeiert.
Unser erster Halt mit der fast kompletten Gang führte uns zum "The Millennium Institute of Sport", der Trainingsstätte Neuseelands und einiger Top Athleten der Welt. Die Nutzung des Pools war auf den Abend gesichert. Kaum an einem der grössten Indoorpools des Landes asngekommen, wurde gleich mit der Platzierung des Rails begonnen. Am anderen Ende des Pools eine Winch, und schon konnte es losgehen. Hier trafen wir auch unser Reisemaskottchen „Shamoo“ (ein grosser, aufblasbarer Wal), der zu unserem konstanten Begleiter während des Trips wurde. Keine Frage war dies eine einzigartige Session bei dieser Atmosphäre.
Normalerweise schwimmt niemand mit 35 km/h! Denn bei dieser Geschwindigkeit nähert sich der Beckenrand sehr schnell. Leider musste sich Aaron mit besagter Begrenzung anlegen, was für ihn ein Ende der "Indoor Night Session" bedeutete. Die hohe Begeisterung hielt noch bis 3 Uhr Nachts an, und Thomas beendete den Nightride mit einem erstaunlichen Run. Nach dieser Session und der langen Reise war es für all unsere "Wakeskate-Helden" höchste Zeit zum Schlafen...
Am folgenden Abend stiess Danny Hampson zur Crew. Einer der konstantesten und progressivsten Rider, den man am ehesten als „Beefcake“ beschreiben würde. Die komplette Gang verliess den Flughafen mit Ziel Taupo.
In Orakei Korako angekommen, Spiritual Home der New Zealand Wakeskate Projekte und Austragungsort vergangener Battles wie dem „Step Up“ oder „Adrift“, liessen es sich die Jungs einen Tag mit Wakeskaten am Boot gut gehen.
Ein grosses Danke an Craig, Nick, Beau und Pip von Red Bull für ihr tolles Boot, die Verpflegung und die Unterstützung von Red Bull im Wakesport!
Ein vollkommener Tag auf dem See, erstaunliche Aufnahmen, Fotos und Impressionen. Mit schwer beladenen Fahrzeugen und Anhängern war es eine lange Reise, und mit der Dämmerung erreichte das Team Wellington, mit der Hauptrichtung Süden.
Das Ziel noch nicht vor Augen, wurde kurz in Wellington Halt gemacht, bevor es am nächsten Morgen mit der Fähre weiter ging. Eine Gelegenheit für die internationalen Gäste etwas von der einzigartigen Landschaft zu sehen.
Mit der Ankunft in Picton wollten die Gäste Fish&Chips, was mit einem Picknick an der Küste verbunden wurde. Mit vollem Bauch hiss es weiter Richtung Süden.
Obgleich der Bemühungen der Fahrer, beachtliche Roadwarrior, war es an der Zeit, in Kaikoura einen Rast ein zu legen. Falsch gedacht! Während die Fahrer schliefen, baute die Crew die Winch an einem nahe gelegenen Bachbett auf, und shreddete das natürliche Terrain.
Es wurde entschieden, als Belohnung für die harte Arbeit und die bis anhin zurückgelegten Meilen, ein Seafood Festival in Kaikoura zu feiern!
Der Weg ist das Ziel, und so begaben sich alle nach dem Essen zurück zu ihrer Geliebten, der Strasse!
In Christchruch angekommen, wieder früh am folgenden Morgen, übermüdet und mit trägen Beinen, wollte das Team nur noch was zu essen und zu trinken.
Mit Adleraugen spionierte die Mannschaft die Gegend von Christchurch aus. Am folgenden Tag war der Höhepunkt eine Step Down Wasserfontäne, die in den Avon River mündet. Nach dem zurück gelegten Weg schaffte es nicht jeder der Crew mit an die Morningsession, nur gerade 3 Mann! Der Zeitplan, um 7 Uhr bereit zu sein, wurde durch die "Snooze-Tasten" einiger Rider auf 9:30 verschoben.
Mit etwas überzeugendem Charme, und nach etwas Durcheinander, erteilte das Aufsichtspersonal die Erlaubnis. Eine Stunde lang wurde der Brunnen "gerippt", und begeisterte die Masse an herbeigelockten Touristen, lokalen Geschäftsleuten und sogar Personal des Christchurch Rathauses.
Aaron und Brian stickten zahlreiche Tricks im kalten und flachen Wasser, was etwas an unerwünschter Aufmerksamkeit von den Behörden auf sich zog. Jeder gute Player weiss, wann es Zeit ist, das Weite zu suchen, und so wurde Winch und Equipment eingepackt und alle machten sich glücklich und zufrieden aus dem Staub.
Wieder mit dem Rest der Familia vereint wurde gefrühstückt, um sich danach wieder in Richtung Süden auf den Weg zu machen, mit Queenstown im Visier, so nah als ob man es riechen könnte.
Obgleich fast jedem die Reise in den Knochen steckte, und es schon wieder langsam dämmerte, waren doch alle froh, das Ziel erreicht zu haben.
Ivan ist ein Typ, dessen Ansichten die meisten eifersüchtig werden lassen. Anstatt den Grund zu sehen, etwas nicht zu tun, ist seine definitive Art: „Sure, why not?!“, und er lässt es geschehen.
Er hatte einen Plan ausgebrütet, damit jeder, einschliesslich eines Waverunners und natürlich „Shamoo“, im Hubschrauber bis zum „Lake Unknown“ fliegen kann. Ein mystischer See oben in den Bergen, und durch menschliche Hand beinahe unberührt. Nur das Wetter schien der grösster Gegner zu sein! Mit den aufziehenden Wolken wurde St.Bathans angesteuert, ein Stausee aus den Goldgräberzeiten vor der Jahrhundertwende (nicht Jahrtausendwende! anno 1800).
Dies ist ein wirklich erstaunlicher Spot, und wenn du ihn noch nicht kennst, sollte dies das Erste sein, was du machst, wenn du Queenstown besuchst.
Der Spot ist ungefähr 2,5h Fahrt von QT entfernt, mit weissen Kalksteinklippen zu jeder Seite.
An einem der flachen Strände wurde ein Rail auf gebaut, und jeder war entweder mit filmen oder wakeskaten beschäftigt. Das Riding kann nur als „heiss“ bezeichnet werden! Nach Tagen harter Arbeit wurde allem Anschein an der einzigen Ort der Zivilisation, das "Vulcan Hotel", erreicht. Für irgendein kaltes Bier und einen kleinen Scherz mit den Einheimischen reichte es allemal. Thema Nummer eins war Chucks Hubschrauber, den er zum Filmen und Fotografieren einsetzt, bis die Jungs zu einer lokalen Tradition herausgefordert wurden - das Durchkriechen eines Stücks Schleuesenrohr, das unter der Decke der Bar montiert ist. Das Rohr ist ziemlich klein, schon sehr klein, eher klaustrophobisch. Doch die Athleten liessen nicht lange auf sich warten, und meisterten die Hürde ohne grosse Anstrengung. Mit seinem schlanken, wendigen, beweglichen, aber doch durchtrainierten Körperbau war Thomas in rekordverdächtiger Geschwindigkeit durch geklettert.
Müde, aber zufrieden fuhr die Gang wieder nach Queenstown zurück, nach einem Tag „good riding“.
Leider war am nächsten Tag das Wetter alles andere als gut, und verursachte bei den Warriorn mehr Lust zum im Bett liegen bleiben als auf wakeskaten. Eifrig bemüht, das „Chi“ zu halten und fliessen zu lassen, wurde ein trockener Fleck gesucht, um Skateboarden zu gehen. An einen Spot an der lokalen Schule fündig geworden, zeigten einige der Rider, dass ihr Talent nicht nur aufs Wasser begrenzt ist. Obwohl der Tag zum Filmen gestrichen werden musste, war es ein grossartiger Tag für jeden, um einfach zu chillen, zu relaxen oder einfach ausspannen. Die Crew ging mit gekreuzten Fingern und einem Wunsch ins Bett: sonniger Himmel und Flugwetter!!
Wieder wachten die Wakeskater bei bewölktem Himmel auf, doch nachdem sich Wind und Regen verzogen hatten, war schnell entschieden, dass ein weiterer Ride in St.Bathans auf dem Programm stand.
Und es war eine grossartige Idee!
Jeder stompte seine Tricks down, obwohl die Zeit auf dem Wasser knapp war. Angespornt durch das Riding und die Atmosphäre kam Ivan zum See, und zeigte was in ihm steckt. Gibt es was, das er nicht kann?!
Seit die Athleten jetzt praktisch zu den Einheimischen gehörten, und seit der Einquartierung im Vulcan Hotel (hatten doch alle die „Rohr-Taufe“ erfolgreich überstanden), wurde entschieden, dass sich jeder ein Steak redlich verdient hatte.
Einstimmig wurde beschlossen, das Danny mit seiner „Weltpremiere“
- switch Front Board 270 Shove out auf dem Rail
den Overflow des Tages hatte, was mit seiner Form absolut überein stimmte. Es gibt nur eins zu sagen, dass es ein speziell eizigartiger Tag war!
Die Ausflü(h)ge mit dem Hubschrauber endeten, und so entschlossen sich Aaron und Brian am nächsten Tag noch ein letztes Set hintern Boot, auf dem Lake Wanaka zu fahren. Als Aaron und Brian aufwachten, waren die Bedingungen vielversprechend, und so machten sich beide früh auf den Weg nach Lake Wanaka. Die Bedingungen verschlechterten sich, doch die Jungs rippten was Wasser wie Pros. Aaron fuhr als Erster. Sein Ride war kurz, aber OHO! Aaron riden zu sehen ist eine feine Balance zwischen Inspiration und Realitäts-Check, dass Du NIE so gut sein wirst, nein, NIEMALS!
Dann ging Brian ins Wasser und drehte auf bis es 13 schlug, im Ernst! Wahrlich, dieser Kerl ist unglaublich erstaunlich! Er setzte seiner Session die Krone auf, und stickte seinen Ersten Wake2Wake 360 Shove, ohne Grab! War das ein historischer Augenblick... Mit einem haufen Hugs und High 5`s wurden Aaron und Brian verabschiedet. Beide flogen zurück nach Florida, um ihr Abenteuer fortzusetzten, ihr Leben...
Der Rest fuhr zurück zum See, um weiter zu riden und im Film voran zu kommen. Doch Mutter Natur hat ihre eigenen Gesetzte! Trotz der besten Bemühungen des Guides, und einer wirklich positiven Haltung der ganzen Crew, war der See dagegen und meinte NEIN! Zurück bei den Docks wussten jeder, 110% geleistet zu haben, und das noch kein Meister vom Himmel gefallen ist.
Schliesslich wurde entschieden, es mit dem Lake Wakatipu, einer Schönheit von einem See, und nicht gerade einladenden Temperaturen, aufzunehmen. Ha, dem kalten Wasser wurde ins Gesicht gelacht! Im Genuss der letzten Strahlen der Sonne, die hinter den Hügeln unterging, kam man am Spot an. Somit blieb nur wenig Zeit und die Rides waren kurz & kalt.
Der nächste Tag war der letzte, und jeder hatte ein gutes Gefühl, mit der Gewissheit, grossartiges Footage im Kasten zu haben. Die von der Schlacht geschundenen Körper freuten sich auf einen letzten Ride im Lake Wakatipu, um dem Road Trip auch ein gebührendes Ende zu verleihen. Nach diesem Tag wurde entschieden, dass Interviews an der Tagesordnung standen. Es war ziemlich kurzlebig, obwohl der Hafenmeister nur wenig über die Gesetze des Sees verraten hat. Die Richtlinien sind nicht nur zum Nutzen und der Sicherheit der Anwesenden, sondern auch zur Eigenen! So wurde der See mit der Zufriedenheit verlassen, dass jeder bekommen hatte, was er suchte, und dass es eine einmalige Reise war.
Am folgenden Tag reiste der grösste Teil der Mannschaft von Queenstown aus ab, mit dem Ziel, die warmen Gewässer der nördlichen Hemmisphäre.
Die nächsten 4 Tage wütete Mutter Natur als ob es kein Morgen geben würde, doch alle kamen sicher zurück in Auckland an. Pläne des Rückflugs wurden vom fortwährenden Wind wortwörtlich „verblasen“.
Die letzten zwei Reisenden in Richtung ihrer Heimat, zwei wahre Helden - Ivan und Justin, blieben zufrieden, lächelnd und schlafend im Bett liegen...
Text: Red Bull New Zealand
zu den Pic`s geht`s hier...









